(…) Eine der Hauptqualitäten von HEIMAT, ja vielleicht die bedeutungsvollste, liegt in der meisterhaften Handhabung des szenischen Aufbaus.

Edgar Reitz weiß immer, wo er seine Kamera postieren soll, wie er etwas zu schauen anbietet. Vor allem hat diese wie selbstverständlich scheinende Regie nie banale Züge. Sie wiederholt sich nie, sie erneuert sich ständig. Dieser Filmemacher, den man hier nicht kennt, obwohl er seit 1958 Filme produziert, ist zweifelsohne eine echte Größe des, wie wir sagen, „Cinéma de la Nature“ (…)

 

Richard Gay in LE DEVOIR (Montreal), 30.10.1984